Birkenauer Tal um 1900.JPG

Zur Geschichte des Birkenauer Tals.

Die Reiseschriftstellerin Johanna Schopenhauer formulierte im
Jahre 1818:

„Dicht an der Stadt Weinheim öffnet sich das Birkenauer Tal. Zwei in die Felsen gehauene uralte Torpfosten,
an welchen man Spuren der Angeln erblickt, woran die Torflügel hingen, bilden hier den Eingang in die düsteren Klüfte des Odenwaldes, starr und wild drängen sich die Felsen, die Weschnitz eilt rauschend zwischen ihnen hin, durch das Tal hindurch.“ Solche Zeilen beschwören Romantik und Mystik zugleich. Doch das Leben unserer Vorfahren war davon weit entfernt. Es war entbehrungsreich und oft wussten sie nicht, wie sie am nächsten Tag die zahlreichen Münder der Familie stopfen sollten. Dabei war die staubige Landstraße nach Weinheim die einzige
Lebensader, die es ermöglichte, in Birkenau nicht erhältliche Waren und Gegenstände zu besorgen, einen fachkundigen Arzt zu rufen, sofern man sich dies leisten konnte, und vieles andere mehr. So passierten das Birkenauer Tal sowohl Adelige als auch arme Schlucker. Und genau um diese Menschen soll es bei diesem Vortrag gehen. So ist zu erfahren, warum der herrschaftliche Amtmann Leonhard Krauß 1741 nach einem
Gottesdienstbesuch in der Weinheimer Laurentiuskirche verhaftet wurde. Oder warum zwei Frauen am Galgen .............
Aber wir wollen nicht zu viel verraten – kommen Sie und hören Sie selbst was sich alles ereignet hat!
Der Kulturverein lädt alle Interessierten herzlich zu diesem
Vortrag über die Geschichte des Birkenauer Tals ein.

Samstag, 04. Dezember 2021 19.00 Uhr

Geschichten aus dem Birkenauer Tal

Ein Vortrag mit Lichtbildern von

Günter Körner

Evangelisches Gemeindezentrum Birkenau

Karten nur auf Bestellung –

keine Abendkasse

Eintritt:

€ 7,00 / € 5,00 Mitglieder 

Die Anzahl der Karten ist begrenzt.

Bezahlung mittels Lastschrift und

Zusendung der Karten über den Kulturverein per Post.

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VERANSTALTUNG WIRD VERSCHOBEN AUF FRÜHJAHR 2022

Vorlage Emblem und Schrift KV Birkenau w