Samstag, 05.November 2022

19.00 Uhr

KAIN ALLEIN DAHEIM II-

Das große Ausmisten

 

Franz Kain spielt Fortsetzung seines Erfolgsprogramms

"Beim Ausmisten beginnt man auch zu sinnieren: Was ist der große Unterschied zwischen Aufräumen und Wegräumen. Das ist weder dasselbe noch das Gleiche!“ sagt der wortgewaltige Alltagssatiriker

Ev. Gemeindezentrum Birkenau

Eintritt:  € 24,00/Mitglieder € 22,00

Karten über die Homepage/Restkarten an Abendkasse

Es gelten die hessischen Corona Regeln des Veranstaltungstages

Zehn Jahre später…mit diesen oft in Filmen verwendeten drei Worten müsste eigentlich das neue Programm von Franz Kain beginnen. In kürzester Zeit ist es entstanden, denn noch nie war der Kabarettist aus Weinheim länger allein daheim. Fast schon unheimlich lang, doch jetzt zieht es ihn zurück auf die Bühne. Er darf ja endlich wieder dort oben stehen und in Kurpfälzer Mundart so lebhaft wie bildhaft erzählen. Kain babbelt und gestikuliert, es sprudelt förmlich aus ihm heraus, was er in den letzten Monaten vor allem allein daheim erlebt hat.

Was vor zehn Jahren irgendwie nicht wirklich vollendet wurde, hat Franz Kain jetzt in seinen eigenen vier Wänden endlich umgesetzt. Damals (Premiere von Kain allein daheim war am 10.10.10) ist er durchs Haus marschiert und hat gestöbert. Jetzt hat er aufgeräumt. Auf dem Dachboden, im Keller, in der Garage, überall hat er sich umgeschaut und so allerlei Wahnwitziges entdeckt. Da werden natürlich wieder Erinnerungen wach. Wie damals, als er sich noch nicht getraut hatte, etwas wegzuschmeißen. Die Gefühle für so manches Erinnerungsstück waren einfach zu stark. Also blieb fast alles an Ort und Stelle. Selbst die „Schaffklamotte“ sind fast alle noch da und wurden bis heute nur zum Bruchteil benutzt. Im Gegenteil es kam noch vieles dazu, was „fer dehoamrum“ allemal noch getragen werden können sollte.

„Aber jetzt - es war höchste Zeit für das große Ausmisten! Wie für viele andere Menschen, die ich auf diversen Müllhalden der Region oder in der Autoschlange vor der AVR getroffen habe. Der reinste Wegwerf-Wahnsinn ist entbrannt, auch bei mir“, sagt der wortgewaltige Alltagssatiriker. Und dennoch, es ist immer genügend übrig geblieben. Von der Schreibmaschine, mit der der gelernte Redakteur so vieles geschrieben hat für Zeitungen und Hörfunk bis hin zum „Schoggelgaul“, dem Schaukelpferd seiner Tochter. „Wo fängt man an, wo hört man auf, das ist immer die große Frage, wenn man versucht Ordnung und Platz zu schaffen. Und beim Ausmisten beginnt man auch zu sinnieren. Was ist der große Unterschied zwischen Aufräumen und Wegräumen. Das ist weder dasselbe noch das Gleiche!“

Begleiten Sie Franz Kain durch seinen erneuten Streifzug durch die eigenen vier, nein eher vierzig Wände…     

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